Reisetag: 022
Nach knappen 3 Stunden Renovierungsarbeiten an den Türen des Bungalows sollte es für Marie, Dieter und mich auf eine Wanderung gehen.
Wir starteten direkt bei uns in “Ponta do Sol” und schlängelten uns an Levadas entlang durch Hintergärten und versteckte Bananenplantagen. Das war zwischenzeitlich ein abenteuerlicher, schmaler Weg. Dieter und Marie schauten sich hier und da interessiert zu Verkauf stehende Grundstücke und Häuser an, da sie mit dem Gedanken spielten, sich hier niederzulassen. Wir begegneten einer Vielzahl an Hunden, die uns alle aufgeregt begrüßten – fast jedes Haus besaß einen. Auch einer hübschen Kapelle liefen wir über den Weg.
Ich war total begeistert von den wild wachsenden (Obst-)bäumen, die wir entdeckten: Avocados, Zitronen, Guaven, Baumtomaten, Ananasbananen, normalen Ananas, Orangen, Papayas und Nesbole.
Die Tour führte uns mehrere hundert Meter in die Höhe, bis wir uns oben angekommen in einem örtlichen Dorfcafé niederließen. Dieser Ort dient für viele Einheimische als Dorftreffpunkt bzw. Stammkneipe, wodurch die Atmosphäre von hitzigem Austausch geprägt war.
Für den Rückweg wollten wir entlang einer anderen Levada wandern, die wir von Weitem schon auf dem Hinweg erspäht hatten. Wir schlugen uns also durch einen wilden Garten und einen steilen Hang hinunter bis zu dem kleinen Wasserkauf durch, der uns auf dem Rückweg begleiten sollte.
8 Kilometer später kamen wir kurz vor Dämmerungsende zurück auf unserer Plantage an, wo Marie eine südamerikanische Bambus-Querflöte auspackte und sowohl sie als auch ich ein paar Lieder darauf spielten. Wir bereiteten einen leckeren Salat zu und planten den morgigen Samstags-Ausflug. Mein Tag endete erneut mit einem langen Gespräch mit Boyd über Gott und die Welt.














































