Reisetag: 029
Um 11 Uhr hatte ich heute einen kleinen Termin in Funchal, weshalb ich mich schon fast um 9:30 Uhr in den Bus gesetzt hatte. Zufälligerweise mussten Boyd und Julia jedoch auch nach Funchal und konnten mich daher mitnehmen.
Bei blauem Himmel und Sonnenschein schaute ich mir nach meinem Termin kurz die Stadt an, bis ich um 12 Uhr wieder im Bus nach Hause saß. Dort angekommen machte ich das Bungalow weiter streich-fertig, indem ich mit dem Staubsauger durch das Staub-Paradies ging und versuchte zumindest das Dachgeschoss putzfrei zu bekommen.
Im Anschluss rief ich meine Großeltern an und unterhielt mich eine Weile mit ihnen, bis es mal wieder unglaublich leckeres Abendbrot gab. Es gab sogar einen Kokosnuss-Kuchen mit Schokocreme als Nachtisch und in diesem Zuge erzählte ich der Familie von der Geschichte der „Cocovoren“, die ich in meinem (und Papas) Lieblings-Podcast „Darwin gefällt das“ gehört hatte. So kamen wir auf den Ig Nobelpreis, eine satirische Auszeichnung, um wissenschaftliche Leistungen zu ehren, die „Menschen zuerst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen“ (Quelle – Wikipedia). Den Rest des Abends lachten wir über die diversesten, absurden Forschungsthemen. So beispielsweise über die Entdeckung, dass viele Säugetiere in der Lage sind, über ihren Anus zu atmen oder der Arbeit daran herauszufinden, wie sich das Zerplatzen lassen einer Tüte neben einer Katze, die auf einer Kuh steht, auf die Milchproduktion dieser auswirkt. Toll!





