Reisetag: 030
Nach knappen 3 Stunden Arbeit am Bungalow und diversen Podcastfolgen, machte ich mich auf zum Strand von „Ponta do Sol“. Während ich hinunter wanderte, telefonierte ich mit meiner Mum und nahm sie so mit an den Strand. Dort angekommen genoss ich auf einer Bank die Sonne, beobachtete die Strand- und Badegäste und wagte mich nach einiger Zeit auch auf den Steinstrand.
Ich setzte mich ganz nah an das Ufer und sah den Wellen beim Anrollen und Brechen zu. Am Strand des kleinen Küstendörfchens liegt eine relativ große Front an Wellenbrechern, auf denen einige Angler ihr Glück versuchten. In der dahinter liegenden Badebucht ist man so geschützter vor den gewaltigen Wellen und kann entspannt das Wasser genießen. Für mich ging es heute jedoch (noch) nicht in‘s Wasser, da ich keine Badesachen mitgenommen hatte.
Zufällig entdeckte ich einen kleinen Wasserfall, der aus einem Felsvorsprung in den Ozean floss und ließ mich dort in der Nähe nieder.
So langsam ging dann aber auch die Sonne unter und alle beobachteten gespannt, wie sich der Himmel und die Wolken verfärbten und der rote Ball im Meer versank. Stets per Video dabei – meine Mum. Sie begleitete mich auch auf meinem steilen Heimweg – 40 Minuten nur bergauf, meist an der Hauptstraße entlang.
Im Dunklen kam ich endlich wieder auf der Plantage an und fiel um 23 Uhr erschöpft in‘s (Hoch-)Bett.































