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Wasserfälle und Badespaß

  • Beitrags-Kategorie:Madeira

Reisetag: 031

Heute war wieder Sonntag, was bedeutet das? Genau! Ein weiterer Community Hike!

Diesmal sollte es in den Nord-Osten zur „Levada do Rei“ gehen – einer wundervollen Wanderung mitten durch den „Dschungel“ Madeiras. Um zu meinem Abholpunkt zu gelangen, musste ich erst einmal knappe 30 Minuten bergab nach „Ponta do Sol“ laufen, um wie verabredet um 9:15 auf den Rest der Wanderlustigen aus diesem Umkreis zu stoßen.

Dort traf ich auf Natalia und Andreas, meine zwei Mitfahrer, die ebenfalls von Alex, dem Manager der Hikes, eingesammelt werden sollten. Andreas ist ein jahrelanger Freund von Alex und war erst am Vortag angereist.

Auf der einstündigen Hinfahrt unterhielt uns Alex mit guter Musik und neugierigen Fragen und wir konnten uns alle etwas besser kennenlernen. Wir nahmen eine berühmte Straße, die einmal von Süd nach Nord der Insel führt und einen mit atemberaubenden Blicken auf die umliegenden Berge versorgt.

Am Startpunkt trafen wir auf den Rest der Gruppe, zu dem auch 4 Hunde und Katharina gehörte. Mit ihr verbrachte ich den Großteil der Zeit während des Hikes und hatte tolle Gespräche. Die Wanderung führte entlang mehrerer Levadas und Wasserfälle – durch einen mussten wir sogar hindurchhuschen. Hier und da hatte man einen wunderbaren Blick auf die grünen Berge, die aussahen, als stünden sie im Regenwald.

An einem reißenden Fluss inmitten eines Waldes machten wir Rast und kamen nach knappen 4 Stunden zurück am Ausgangspunkt an. Dort befand sich ein kleines Café, indem sich viele niederließen und eine kleine Stärkung genossen. Katharina und ich setzten uns in den dazugehörigen Garten, genossen die Sonne und beobachteten zwei Hähne, sowie die dazugehörigen Hennen und deren kleine Küken – die waren wirklich unglaublich niedlich.

Zurück angekommen in „Ponta do Sol“ verabschiedete ich mich von meiner kleinen Auto-Truppe, kaufte mir unglaublich günstige Gummibärchen in dem Tankstellen-Supermarkt und begab mich an den Strand – diesmal ausgerüstet mit Badesachen. Doch bevor ich in das kühle Nass sprang, setzte ich mich in ein direkt am Strand liegendes Café und genoss ein paar außerordentlich gute Sandwiches mit dazu bereitetem Salat und einen Latte Machiato.

Am Strand gibt es eine handvoll Natur-Sonnenschirme, unter denen man auf einer quadratischen Holzflächen liegen kann. Glücklicherweise ist hier um diese Jahreszeit nicht allzu viel los, sodass ich so einen Platz für mich allein fand, meine Sachen dort deponierte und eine Runde Schwimmen gehen konnte.

Der Steinstrand erschwert das Gelangen zum Wasser und wieder zurück um Einiges, aber es lohnt sich. An das kühle Wasser gewöhnte ich mich schnell und genoss die Aussicht auf das weite Meer und das Küstendorf selbst.

Bis kurz vor dem Sonnenuntergang sonnte ich mich am Strand, naschte meine Gummibärchen und telefonierte mit meinen Eltern, bevor ich mich auf den Rückweg zur Plantage machte.

Hinter einer Häuserecke wurde ich dabei von einem fantastischen Sonnenuntergang überrascht – der Himmel war so feurig rot, dass es aussah, als würde er brennen!

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