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Auf zu den Katzen

  • Beitrags-Kategorie:Madeira

Reisetag: 032

Heute stand mir mein letzter Arbeitstag auf der Plantage bevor. Um 14 Uhr beendete ich meine Arbeit im Bungalow und verabschiedete mich von diesem kleinen Bauprojekt. Nach selbstgemachten Nachos mit Guacamole und French Toast von Julia, begann ich meine beiden Rucksäcke zu packen und alles für den Umzug zu bereiten.

Aber wo sollte es denn überhaupt hingehen?

Marie hatte für mich noch bevor ich auf die Plantage gezogen bin überall herumgefragt, ob noch jemand Hilfe benötigen könne. Vor rund einer Woche hatte sich dann Oktawia gemeldet, die für die Zeit, die sie und ihr Mann vereisen würden, jemanden zum Katzen-sitten und kleiner Aufgaben benötigt. Ich kontaktierte Oktawia und es stellte sich heraus, dass ihr Urlaub direkt an meinen Aufenthalt bei Boyd und seiner Familie anknüpft. Und so einigten wir uns darauf, dass sie mich Montagnachmittag abholen kommen würden.

Ich verabschiedete mich von allen, schleppte all mein Hab und Gut zum vereinbarten Abholort und lernte Oktawia und ihren Mann Tomaš kennen. Wir machten uns auf den Weg zum nächstgelegenen großen Supermarkt, um mich für die nächsten knapp 2 Wochen einzudecken. Die beiden wohnen nämlich etwas Abseits – in der Nähe von „Ponta do Pargo“, der nahezu westlichsten „Stadt“ der Insel.

Im neuen, friedlichen Zuhause angekommen wurde ich erstmal von den beiden schwarzen Katzen, Cora und Alan begrüßt. Das Haus steht inmitten grüner Wiesen mit einem riesigen Garten und Meerblick. Beim Betreten des Hauses war ich total positiv überrascht: alle Räume sind liebevoll, naturbezogen und künstlerisch eingerichtet – mit vielen Bildern, hölzernen Masken und Pflanzen.

Ich durfte eins der künftigen Gästezimmer beziehen, was in Lilatönen eingerichtet wurde. Nach und nach wurde mir alles Wichtige zum Haus und den Katzen erklärt und ich durfte sogar den Schallplattenspieler testen.

Zum Abendbrot bereitete Tomaš das hier typische „Bolo do Caco“ mit Knoblauchbutter und wir tranken slowakischen Wein dazu. An dieser Stelle ist es sinnvoll zu erwähnen, dass Tomaš ursprünglich aus der Slowakei und Oktawia aus Polen stammt. Am Mittwoch werden die beiden in den Urlaub zum Familienbesuch fliegen und mich bis zum 15.02. allein in diesem kleinen Paradies lassen.

Ich freue mich!

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