Reisetag: 017
Heute war nicht nur wieder Sonntag, sondern auch Marathon-Tag in Funchal! Katharina hatte sich vor einigen Wochen im Neujahrsvorsatzfieber für den Mini-Marathon mit 8,3 Kilometern angemeldet und ich wollte sie anfeuern. Leider hab ich sie im Trubel nicht entdecken können, aber sie hat es geschafft 🥳 Ich musste aber auch schnell weiter, denn um 10 Uhr wurde ich gemeinsam mit zwei anderen Menschen von Patrick für den Community-Hike eingesammelt. Diesmal ging es in die Wildnis irgendwo zwischen „Porto da Cruz“ und „Faial“. Alex, ein deutscher digitaler Nomade, der diese Hikes wöchentlich plant, hatte sich für diese Wanderung eine Levada herausgesucht, die uns die ganze Strecke über begleitete. Auf einen schmalen Pfad schlängelten wir uns Kilometer für Kilometer am Bergrand entlang und genossen die atemberaubende Aussicht. Wir waren umringt von riesigen, begrünten Bergmassiven und entdeckten hier und da stürmische Wasserfälle. Auf einer kleinen Wiesen-Plattform grasten ein paar Schafe friedlich vor sich hin und später sollten wir eine Ziegenmutter mit Zicklein entdecken.
Der Weg führte uns nach knappen zwei Stunden zu einer Anhäufung an Steinen, über die wir mutig kletterten, einer kleinen Hängebrücke und einem Fluss, in dem mindestens eine Person sogar ein kurzes Bad nahm. Hier machten wir eine kleine Pause, bis wir den gleichen Pfad zurücknahmen.
Die Wanderung dauerte etwas weniger als vier Stunden, in denen man genug Zeit hatte, Kontakte zu knüpfen. So lernte ich zum Beispiel Mark aus Kanada oder Stefan aus Mazedonien kennen.
Zuhause angekommen war ich ziemlich fertig von der Wanderung, ging noch schnell ein paar Einkäufe erledigen und lies den Tag dann mit mehreren schönen Telefonaten ausklingen.





















